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Steckbrief  Studiengang

Master Elektrotechnik berufsbegleitend   Steckbrief drucken

PO Version 2018
Abschluss Master of Engineering
Studiengangsart Weiterbildender Studiengang
Studienort/-form Campus Kaiserslautern, Kammgarn / Präsenzstudium
Studienmodell Berufsbegleitend
Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften
Regelstudienzeit 4 Semester
Vorpraktikum nicht erforderlich !
Studienbeginn Wintersemester
Lehrsprache deutsch
Studienziele

Das generelle Studienziel des berufsbegleitenden und weiterbildenden Master­studien­gangs Elektrotechnik besteht in der Vertiefung und Verbreiterung des vorhandenen fachlichen und fachübergreifenden Wissens sowie der methodischen und analytischen Kompetenzen im Hinblick auf die nachhaltige Befähigung zur erfolgreichen Ausübung einer anspruchsvollen (auch leitenden) Tätigkeit in Industrie, Wirtschaft und öffentlichem Dienst.

Die Studienziele, wie auch die von den Absolvierenden erreichten Lernergebnisse orientieren sich an aktuellen und prognostizierbaren Entwicklungen im Bereich der Elektrotechnik und der in diesem Umfeld erforderlichen Handlungskompetenzen auf hohem technisch-wissenschaftlichen Niveau.

Die Absolvierenden verfügen insbesondere durch die Leistungserbringung in den Modulen Mehrdimensionale Funktionen der Elektrotechnik, Numerische Methoden, Theoretische Elektrotechnik und Stochastik über eine wesentlich vertiefte fachlich-wissenschaftliche Grundlagenkompetenz, die sie in die Lage versetzt, in den Berufsfeldern der Elektrotechnik, die allesamt durch hohe Dynamik in Produkt- und Systeminnovation gekennzeichnet sind, in besonderer Weise fachlich flexibel und hoch kompetent tätig zu sein. Sie haben ihr Wissen und ihre Kompetenzen im fachlichen und überfachlichen Bereich auch entsprechend ihren individuellen Neigungen erheblich verbreitert und so den Grad ihrer Interdisziplinarität und konkreten Praxisbezogenheit erhöht.

Darüberhinaus orientieren sich die anwendungsspezifischen Lernergebnisse im Studiengang an aktuellen und prognostizierbaren Entwicklungen im Bereich der erweiterten Automatisierungstechnik.

Das moderne didaktische Konzept des Studiengangs garantiert das Erreichen der Qualifikationsziele, in dem es z.B. die Prüfformate auf die Lehrformate abgleicht. Insbesondere durch einen hohen Anteil an e-Learning und Online-Betreuung, ohne eine Präsenzbetreuung zu vernachlässigen, soll eine umfassende Begleitung der Studierenden sichergestellt werden.

Lernergebnisse

Die Absolvierenden sind in der Lage,

  • unter Einsatz von entsprechenden Methoden der Modellierung und Berechnung quasi-stationärer und instationärer elektromagnetischer Vorgänge in Schaltungen oder ausgedehnten elektrischen Systemen/Netzen vielfältige Problemstellungen der Elektrotechnik zu bearbeiten und ihre diesbezüglichen Lösungen kritisch zu hinterfragen.
  • für die jeweilige Anwendungsumgebung passende mechatronische Antriebssysteme unter Berücksichtigung des kompletten mechanischen Antriebsstranges sowie verschiedener Energienetze zu konzipieren, zu modellieren und zu dimensionieren. Sie können diese Tätigkeiten in einem weiten Bereich von Transport und Handhabungssystemen in der Industrie bis hin zur Elektromobilität mit hoher Fach- und Personalkompetenz ausüben.
  • aufgrund ihrer Leistungserbringung im Bereich Industrie 4.0 in einer Vielzahl innovativer Bereiche der Elektrotechnik an vorderster Front tätig sein zu können, angefangen von der Automatisierungstechnik generell bis hin zum selbstfahrenden Auto.
  • im Ingenieur-Umfeld relevante Anwendungsszenarien von Cloud Computing, wie beispielsweise Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) mit Hilfe entsprechend geeigneter Methoden und gängigen Cloud Frameworks umzusetzen, dabei fortgeschrittene Kompetenzen im Bereich der Datenbanksysteme zu nutzen und relevante wirtschaftliche und rechtliche Aspekte zu berücksichtigen.

Je nach ihrer individuellen Schwerpunktsetzung sind die Absolvierenden zudem in der Lage,

  • im Bereich von eMobilität Fahrzeugtechnologien zu gestalten, Lade- und Speicherkonzepte im Hinblick auf hohe Funktionalität und Effizienz zu analysieren, zu konzipieren und in der Praxis umsetzten.
  • sich auf einer entsprechend soliden Basis tiefgreifend mit speziellen Fragen der Sicherheit von Automatisierungssystemen auseinander zu setzen und diese Sicherheit in der Praxis zu gestalten.
  • die mit zunehmender Vernetzung von Systemen und Prozessen - bei räumlich immer dichteren Teilstrukturen - einhergehenden Anforderungen an die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) elektrischer Einrichtungen zu erkennen, zu beschreiben und beispielsweise bei der Gewährleistung von Netzqualität, der funkbasierten M2M-Kommunikation und bei stromstarken Handhabungsgeräten zu berücksichtigen.
  • grundlegende Arten der Energieübertragung mit entsprechenden mathematischen Methoden zu analysieren und das elektrische Betriebsverhalten von Energieübertragungssystemen und einzelnen Komponenten mit Hilfe geeigneter Ersatzschaltbilder zu analysieren und das Systemverhalten kritisch zu beurteilen.
  • die normativen Vorgaben bei der Qualitätssicherung von Serienprodukten und die Grundsätze von Erstbemusterung und Requalifizierung zu beurteilen und unter Berücksichtigung gängiger bzw. Entwicklung neuer Prüf- und Messverfahren umzusetzen bzw. anzuwenden.   

Generell sind die Absolvierenden des Studiengangs Elektrotechnik in der Lage,

  • ihre fortgeschrittenen Kenntnisse und Fertigkeiten einzusetzen in Konzeption, Entwicklung und Betrieb komplexer technischer Systeme und Dienstleistungen, beispielhaft auch im Bereich der fachübergreifenden Digitalisierung mit Big Data sowie in der Automatisierungstechnik allgemein.
  • Aspekte der ökonomischen, ökologischen und sozialen Einbettung der Systeme und Dienstleistungen beurteilen und berücksichtigen zu können.

Die Absolvierenden 

  • können selbständig geeignete Methoden entwickeln, um detaillierte Untersuchungen zu technischen Fragestellungen entsprechend ihrem Wissensstand zu konzipieren, durchzuführen und die Ergebnisse auszuwerten.
  • haben die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten, verfügen über hinreichende personale Kompetenzen, wie Kommunikations-, Präsentations- und Teamfähigkeit und sind in der Lage Führungsverantwortung in einem von Mensch und Technik geprägten komplexen Umfeld zu übernehmen.
  • sind befähigt zur Übernahme von Verantwortung für wissenschaftliche Beiträge zum Fachwissen und zur Berufspraxis.
  • Die Befähigung zur qualifizierten Erwerbstätigkeit im beruflichen Umfeld ist generell gegeben durch die Fähigkeit zur selbständigen, systematischen und zügigen Anwendung und Weiterentwicklung fachlich-wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden (einschließlich deren kritischer Beurteilung) sowie die erworbenen überfachlichen Kompetenzen für die Lösung von Problemen, für die Durchführung von Untersuchungen und für die Entwicklung von komplexen Systemen und Prozessen.
Besonderheiten

Der Studiengang ist von seiner Art her anwendungsorientiert, setzt dabei aber gleichwohl ein besonderes Ausrufezeichen hinter die wissenschaftlichen Grundlagen und Kernbereiche der Elektrotechnik als Schlüsselbereiche, sodass Absolventen dieses Studiums in der Lage sind, sich in einer fachlich hochdynamischen beruflichen Praxis mit großer Flexibilität und wissenschaftlichem Anspruch bewähren können.

Die Anwendungsorientierung bezieht sich auf die Berücksichtigung aktuellster Entwicklungen in Bereichen einer erweiterten Automatisierungstechnik, beispielsweise im weiten Bereich von Industrie 4.0

Neben den besonderen fachlichen Ambitionen besteht die Leitidee des Studiengangs darin, Ingenieurinnen und Ingenieuren, die in der beruflichen Praxis stehen, eine hochqualifizierte fachliche und überfachliche Weiterbildung zu ermöglichen, die vereinbar ist mit ihrer gleichzeitigen beruflichen Tätigkeit im Unternehmen. Mit dem Studiengang leistet die Hochschule einen besonderen Beitrag zum "Lebenslangen Lernen" bzw. zur konsequenten Weiterbildung im Beruf stehender Ingenieurinnen und Ingenieure.

Zugangsvoraussetzung

Als Voraussetzung für die Zulassung zum Studium im berufsbegleitenden Masterstudiengang Elektrotechnik gilt

A) Für Bewerber mit Hochschulabschluss

  1. Ein einschlägiger, berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit einer Wertigkeit von 210 ECTS-Leistungspunkten. Ausnahmen hinsichtlich der erforderlichen Leistungspunkte siehe Abs. 6!
  2. Eine in der Regel mindestens einjährige einschlägige berufliche Praxis nach Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums. Über Ausnahmen von dieser Regel, insbesondere bei dualen und berufsbegleitenden Studiengängen im Erststudium entscheidet der Prüfungsausschuss auf Basis einer entsprechenden Bestätigung durch den Arbeitgeber.
  3. Bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern der Nachweis über fundierte Deutschkenntnisse entsprechend den Qualifikationsniveaus DSH II oder TestDAF 4/5.
  4. Ein Hochschulabschluss gilt im Sinne von Abs. 1 als einschlägig, wenn dieser in den Präsenz-Bachelorstudiengängen Elektrotechnik, Energieeffiziente Systeme, Mechatronik oder Wirtschaftsingenieurwesen/Energietechnik sowie in den berufsbegleitenden Bachelorstudiengängen Automatisierungstechnik oder Mechatronik an der Hochschule Kaiserslautern oder in einem inhaltlich der Fachrichtung Elektrotechnik/ Informationstechnik verwandten Studiengang oder in einem anderen, inhaltlich der Fachrichtung Ingenieur-/Naturwissenschaften verwandten Studiengang erreicht worden ist.
  5. Eine berufliche Praxis gilt im Sinne von Abs. 2 als einschlägig, wenn diese einen Hochschulabschluss entsprechend Abs. 1 bzw. 4 voraussetzt.
  6. Studienbewerberinnen und Bewerber, die weniger als 210 ECTS-Punkte (mindestens jedoch 180 ECTS-Punkte) nachweisen, können unter Auflagen zugelassen werden. Diese Auflagen können beispielsweise durch den Erwerb individuell geeigneter, zusätzlicher ECTS-Punkte aus dem Modulangebot der berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften der Hochschule Kaiserslautern erfüllt werden. Auflagen können auch bereits vor Aufnahme des Masterstudiums, beispielsweise noch im berufsbegleitenden Bachelorstudium oder in einem berufsbegleitenden Zweitstudium erbracht werden.
    Die Festlegung von konkreten Auflagemodulen kann beispielsweise entlang der Matrix ?Empfohlene Auflagenmodule für Bewerber mit weniger als 210 CP (ECTS)? erfolgen. Die Hochschule bietet zu diesem Thema eine Beratung an.
  7. Über die fachliche Eignung jeder einzelnen Bewerberin und jedes einzelnen Bewerbers wird im Rahmen einer Eignungsfeststellung entschieden. Das für die Eignungsfeststellung maßgebliche Verfahren regelt die Anlage 2 der Fachprüfungsordnung

B) Für Bewerber ohne Hochschulabschluss

Personen, die über eine Hochschulzugangsbe-rechtigung gemäß § 65 Abs. 1 und 2 HochSchG verfügen und zusätzlich eine mindestens dreijährige einschlägige Berufstätigkeit absolviert haben ? dies gilt beispielsweise für Absolventen einer Meisterschule ? werden gemäß § 35 HochSchG zum Studium zugelassen, wenn sie eine entsprechende Eignungsprüfung der Hochschule bestanden haben. Das für die Eignungsprüfung maßgebliche Verfahren regelt die Anlage 3 der Fachprüfungsordnung.

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