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Steckbrief  Studiengang

Master Prozesstechnik berufsbegleitend   Steckbrief drucken

PO Version 2018
Abschluss Master of Engineering
Studiengangsart Weiterbildender Studiengang
Studienort/-form Campus Kaiserslautern, Kammgarn / Präsenzstudium
Studienmodell Berufsbegleitend
Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften
Regelstudienzeit 4 Semester
Vorpraktikum nicht erforderlich
Studienbeginn Wintersemester
Lehrsprache deutsch
Studienziele

Absolvierende des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Prozesstechnik sind Ingenieurinnen und Ingenieure, die ein vertieftes und verbreitertes Wissen und Können auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik besitzen. Aufgrund der Fachmodule kennen sie Methoden, um neue Prozesse und intelligente Herstellungsverfahren, auf denen die prozesstechnischen Zukunftstechnologien beruhen, zu entwickeln. Sie sind in der Lage, sich effizient in anspruchsvolle Problemstellungen der Ingenieurpraxis einzuarbeiten und zu tragfähigen Lösungen zu kommen. Einer zunehmenden Integration von Maschinenbau, Verfahrenstechnik und Informationstechnik wird im Studiengang durch Einbindung von Wahlpflichtmodulen aus anderen Wissensbereichen begegnet.

Neben der Vermittlung einer hohen fachlichen Kompetenz bei der Lösung anspruchsvoller technisch-wissenschaftlicher Fragestellungen beinhaltet dies insbesondere auch die Befähigung zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten, sowie zur kooperativen und interdiszipli-nären Zusammenarbeit im Team.


Das moderne didaktische Konzept garantiert das Erreichen der unten aufgeführten Qualifikationsziele, in dem es z.B. die Prüfformate auf die Lehrformate abgleicht. Insbesondere durch einen hohen Anteil an e-Learning und Online-Betreuung, ohne eine Präsenzbetreuung zu vernachlässigen, soll eine umfassende Begleitung der Studierenden sichergestellt werden.

Lernergebnisse
  •  Die Absolvierenden vereinfachen komplexe Systeme der Prozesstechnik und sind in der Lage, mit Hilfe von Computersimulationswerkzeugen technische Problemstellungen zu simulieren und die Lösungen prozesstechnisch zu bewerten.
  • Die Absolvierenden bewerten Herstellungsverfahren der Prozessindustrie unter Effizienz-, Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsgesichtspunkten und entwickeln neue nachhaltigere Prozesse.
  • Die Absolvierenden entwickeln unter Verwendung von Methoden zur systematischen Gefährdungsanalyse sichere Prozesse und verbessern die Sicherheit bestehender Verfahren.
  • Die Absolvierenden wenden mathematische Techniken der Stochastik an, um sehr große, komplexe Datenmengen von Prozessanlagen zu analysieren und daraus die geeigneten Schlussfolgerungen zu ziehen.
  • Die Absolvierenden extrahieren aus umfangreichen Prozessinformationen, sowohl aus Entwicklung als auch aus Produktion, die relevanten Daten und validieren und dokumentieren die Ergebnisse und verwenden die Daten, um die Prozesse wirtschaftlich und sicherheitstechnisch zu verbessern.
  • Die Absolvierenden können Veränderung von Zielen und Randbedingungen schnell erfassen und bei Veränderungen sich neu orientieren und sich auf neue Organisationskonzepte, Technologien und Verfahren einstellen.
  • Die Absolvierenden präsentieren die wirtschaftlichen und technischen Ergebnisse ihrer Arbeit und vertreten diese Ergebnisse argumentativ und überzeugend gegenüber Dritten mit unterschiedlichem fachlichem Background.
  • Die Absolvierenden interagieren im Projektteam mit Menschen unterschiedlicher kultureller und fachlicher Orientierung konstruktiv und führen die Konversationen auf angemessenem sprachlichem Niveau.
  • Die Absolvierenden eigenen sich durch strukturierte Herangehensweise selbst Wissen an und setzten sich mit wissenschaftlichen Auffassungen Anderer auseinander.
  • Die Absolvierenden erarbeiten Lösungsstrategien komplexer Probleme und wenden diese Strategien im Sinne einer ganzheitlichen Prozesstechnik an.
Besonderheiten

Der Studiengang ist anwendungsorientiert, ohne eine vertiefende, wissenschaftliche Ausbildung zu vernachlässigen, insbesondere auch durch die Pflichtmodule aus dem Gebiet der Simulationstechniken. Dadurch sind die Absolventen dieses Studiums in der Lage, sich in einer dynamischen beruflichen Praxis mit hoher Flexibilität und wissenschaftlichem Anspruch bewähren können.

Die Anwendungsorientierung bezieht sich zum einen auf Pflichtmodule wie Instandhaltungsmanagement und Anlagensicherheit, bei denen Kompetenzen in Bezug auf Konzeption und Betrieb von prozesstechnischen Anlagen erworben werden. Durch die Auswahl der Wahlpflichtmodule - beispielsweise "Industrie 4.0" oder "Prozessopitmierung mit Big Data" - können dann Schwerpunkte auf aktuelle und zukunftsweisende Themen gesetzt werden. Durch die Wahlpflichtmodule "Industrielle Chemie" oder "Bio-Verfahrenstechnik" kann eine Fokussierung auf Themen wie z.B. die Synthesen neuer Produkte bzw. die Entwicklung alternativer Herstellverfahren gelegt werden. Durch mindestens ein nicht-technisches Wahlpflichtmodul werden Kompetenzen erworben, die für eine erfolgreiche Mitarbeit in komplexen Projektteams erforderlich sind, sei es durch das Modul Projektmanagement, das Modul Controlling oder das Modul "Betriebliche Kommunikation & Führung in Projektteams".

Neben den besonderen fachlichen Ambitionen besteht die Leitidee des Studiengangs darin, Ingenieurinnen und Ingenieuren, die in der beruflichen Praxis stehen, eine hochqualifizierte fachliche und überfachliche Weiterbildung zu ermöglichen, die mit ihrer beruflichen Tätigkeit im Unternehmen vereinbar ist.

Forschungsmodule:
Ab dem 2. Semester kann ein Forschungsmodul mit maximal 10 ECTS belegt werden.

MpT (Mentor begleitete praktische Tätigkeit):
Ab dem 2. Semester kann ein MpT-Modul mit 5 ECTS gewählt werden. Es kann ein MpT-Modul pro Semester belegt werden.

Zugangsvoraussetzung

 Als Voraussetzung für die Zulassung zum Studium im berufsbegleitenden Masterstudiengang Prozesstechnik gilt.

A) Für Bewerber mit Hochschulabschluss

  1. Ein einschlägiger, berufsqualifizierender Hochschulabschluss mit einer Wertigkeit von 210 ECTS-Leistungspunkten. Ausnahmen hinsichtlich der erforderlichen Leistungspunkte: siehe Abs. 7.
  2. Eine in der Regel mindestens einjährige einschlägige berufliche Praxis nach Abschluss des ersten berufsqualifizierenden Studiums. Über Ausnahmen von dieser Regel, insbesondere bei dualen und berufsbegleitenden Studiengängen im Erststudium entscheidet der Prüfungsausschuss auf Basis einer entsprechenden Bestätigung durch den Arbeitgeber.
  3. Bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern der Nachweis über fundierte Deutschkenntnisse entsprechend den Qualifikationsniveaus DSH II oder TestDAF 4/5.
  4. Ein Hochschulabschluss gilt im Sinne von 1 als einschlägig, wenn dieser in den Präsenz-Bachelorstudiengängen Prozessingenieurwesen, Maschinenbau/Verfahrenstechnik und Wirtschaftsingenieurwesen/Anlagenbau sowie im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Prozessingenieurwesen an der Hochschule Kaiserslautern oder in einem Studiegang inhaltlich verwandter Fachrichtung im Bereich Maschinenbau/Verfahrenstechnik oder in inhaltlich verwandter anderer Ingenieur-/Naturwissenschaften erreicht worden ist.
  5. Es sind Kenntnisse im Bereich CFD (Computational Fluid Dynamics) und TVT (Thermische Verfahrenstechnik) nachzuweisen; entweder durch Module aus dem vorher erreichten Hochschulabschluss oder durch Teilnahme an einem entsprechenden Kurs vor der Einschreibung.
  6. Eine berufliche Praxis gilt im Sinne von Abs. 2 als einschlägig, wenn diese einen Hochschulabschluss entsprechend Abs. 1 bzw. 4 voraussetzt.
  7. Studienbewerberinnen und Bewerber, die weniger als 210 ECTS-Punkte (mindestens jedoch 180 ECTS-Punkte) nachweisen, können unter Auflagen zugelassen werden. Diese Auflagen können beispielsweise durch den Erwerb individuell geeigneter, zusätzlicher ECTS-Punkte aus dem Modulangebot der berufsbegleitenden Bachelorstudiengänge im Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften der Hochschule Kaiserslautern erfüllt werden. Auflagen können auch bereits vor Aufnahme des Masterstudiums, beispielsweise noch im berufsbegleitenden Bachelorstudium oder in einem berufsbegleitenden Zweitstudium erbracht werden. Die Festlegung von konkreten Auflagemodulen kann beispielsweise entlang der Matrix "Empfohlene Auflagenmodule für Bewerber mit 180 CP (ECTS)" erfolgen. Die Hochschule bietet zu diesem Thema eine Beratung an.
  8. Über die fachliche Eignung jeder einzelnen Bewerberin und jedes einzelnen Bewerbers wird im Rahmen einer Eignungsfeststellung entschieden. Das für die Eignungsfeststellung maßgebliche Verfahren regelt die Anlage 2 der Fachprüfungsordnung.

B) Für Bewerber ohne Hochschulabschluß

Personen, die über eine Hochschulzugangsberechtigung gemäß § 65 Abs. 1 und 2 HochSchG verfügen und zusätzlich eine mindestens dreijährige einschlägige Berufstätigkeit absolviert haben ? dies gilt beispielsweise für Absolventen einer Meisterschule ? werden gemäß § 35 HochSchG zum Studium zugelassen, wenn sie eine entsprechende Eignungsprüfung der Hochschule bestanden haben. Das für die Eignungsprüfung maßgebliche Verfahren regelt die Anlage 3 der Fachprüfungsordnung.

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