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Steckbrief  Studiengang

Maschinenbau / Mechatronik   Steckbrief drucken

PO Version 2016
Abschluss Master of Engineering
Studiengangsart Konsekutiver Studiengang
Studienort/-form Campus Kaiserslautern, Kammgarn / Präsenzstudium
Studienmodell Vollzeitstudium
Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften
Regelstudienzeit 3 Semester
Vorpraktikum nicht erforderlich
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
Lehrsprache deutsch und englisch
Akkreditierung intern akkreditiert bis 30.09.2021,  interne Akkreditierung
Studienziele

Qualifikationsziele

Absolventinnen und Absolventen des internationalen Mas­ter­stu­diengangs Maschinenbau / Mechatronik verfügen über vertiefte ingenieurwissenschaftliche Grund­lagen bezüglich maschinen­baulicher und mechatronischer Systeme, eine Verbreiterung ihrer Fachausbildung sowie eine Erweiterung ihrer Sprach­kompetenz in eng­li­scher bzw. deutscher Sprache. Sie sind in der Lage, maschinenbauliche bzw. mechatronische Frage­stel­lungen vernetzt zu betrachten, Probleme ganzheitlich und interdisziplinär zu erfassen, zu ana­ly­sie­ren und optimierte Lösungen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und in­ter­kul­­­tureller Aspekte eigenverantwortlich zu erarbeiten. Sie kön­nen ihre erworbenen Kenntnisse, Fer­tig­keiten und Kom­pe­ten­z­en überzeugend in ihrem beruf­lichen Umfeld einbringen.

Methodisch können sich Absolventinnen und Absolventen, die den Studiengang anwendungsorientiert abschließen, aus­ge­h­end von einem Überblick über den aktuellen Stand der Technik  in ein ak­tu­el­­les anwendungsnahes ingenieurwissenschaftliches Thema aus dem Bereich Maschinenbau / Mechatronik einarbeiten. Dieses können sie experimentell und/oder simulativ aufar­bei­­ten und eine Vor­gehens­weise definieren, um neue praxisorientierte Lösungen zu erarbeiten. Sie sind insbesondere in der Lage, sich mit berufspraktischen Anforderungen aus­einanderzusetzen und diese einzuordnen so­wie er­worbene fachspezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf bekannte und neue Problemstellungen anwenden.

Ab­­sol­ventinnen und Ab­sol­ven­ten, die den Studiengang forschungsorientiert abschließen, sind methodisch ins­be­son­dere in der Lage, eigenständig und zielgerichtet For­schungs­vorhaben anhand wissen­schaftlicher Forschungsmethoden und -strategien experimentell und/oder simulativ durchzuführen und wissenschaftliche Vorgehensweisen verschiedener Fachgebiete einzusetzen. Aus­gehend von einer fun­dier­ten Ken­nt­nis des aktuellen Stan­des der Technik können sie aktuelle ingenieurwissenschaftliche Forschungsentwicklungen aus dem Bereich Maschinenbau / Mechatronik einordnen, Lösungsansätze ge­­gen­­ei­nan­der abwägen und daraus eigen­ständig neue bzw. optimierte Lö­sung­en für ein komplexes   Problem ent­wickeln.

Lernergebnisse

Kompetenzen

Die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Maschinenbau / Mechatronik sind in der Lage:

  1. aufbauend auf den im Bachelorstudium erworbenen ingenieurwissenschaftlichen Grundkenntnissen, vertiefte Grund­la­gen- und Fachkenntnisse in maschinenbaulich bzw. mechatronisch geprägten Bereichen inter­disziplinär (z. B. Betriebsfestigkeit und multiphysikalische oder domänenübergreifende Simulation sowie mechatronische Systeme) und ganzheitlich anzu­wenden,

  2. verschiedene Fachgebiete aus dem Bereich Maschinenbau / Mechatronik vernetzt zu er­fas­sen, daraus selbstständig zukünftige Aufgabestellungen in deutscher oder in englischer Sprache zu formulieren und deren Lösungen grundlagenbasiert weiter­zu­ent­wickeln,

  3. wissenschaftliche Methodik (Stand der Technik ermitteln, verwenden, übertragen und da­raus neue Lösungen entwickeln) in maschinenbaulichen bzw. in mechatronischen Kon­texten aus­­zuwählen, anzupassen und anzuwenden,

  4. Modelle (z. B. Modelle mechatronischer Systeme oder CFD-, FEM-, MKS-Modelle) zu bilden und die gewonnenen Ergebnisse zu interpretieren,

  5. widerstreitende Lösungsansätze abzuwägen und optimierte Lösungen zu er­ar­­beiten,

  6. eigenverantwortlich ihre Kenntnisse theoretisch und wissenschaftlich zu vertiefen, zu verbreiten und zu aktualisieren,

  7. wirtschaftliche Konsequenzen verschiedener Lösungsalternativen zu bewerten,

  8. ihre Aufgabestellungen, Lösungsansätze und optimierte Lösungen in einer schriftlichen, wis­sen­schaft­lichen Ausarbeitung zu­sam­menzufassen, mit geeigneten Methoden dar­­­­zustellen, und gegen Widerstände konstruk­tiv zu vertreten,

  9. aktiv in interkulturellen Teams mitzuarbeiten, Teammitglieder zu motivieren und Führungs­ver­antwortung zu übernehmen,

  10. Projekte, auch in interkulturellen Teams, wissenschaftlich methodisch durchzuführen, zu do­ku­­mentieren und die Ergebnisse   in englischer Sprache zu präsentieren.

Besonderheiten

 Sprache:

Der Masterstudiengang ist international. Die meisten Module werden auf Englisch angeboten. Weitere module werden auf Deutsch angeboten. Studierende können den Studiengang also komplett auf Englisch oder in einer Kombination aus Englisch und Deutsch absolvieren.

Struktur:

Die besondere Struktur des Studiengangs soll eine weitgehende Flexibilität der zu wählenden Module aufweisen. Die Module werden, in der Regel mit einem einheitlichen Umfang von 10 ECTS, so aufgebaut, dass sämtliche angestrebte Lernergebnisse (außer den fachlich-inhaltlchen) sich - in unterschiedlicher Form und Ausprägung - aus jedem einzelnen Modul ergeben. Da die Kompetenzen in unterschiedlicher Ausprägung in jedem Modul erreicht werden, ist sichergestellt, dass jede Kombination der individuell frei wählbaren Module zur Erreichung des Gesamtziels des Studiengangs führt.

Didaktisches Konzept:

Die Module sind interdisziplinär aufgebaut, d. h. es lehren in der Regeln mindestens zwei Professor(inn)en je Modul. Die Lehrenden können dabei abwechselnd oder gleichzeitig tätig sein. Idealerweise erfolgt dadurch eine Verknüpfung unterschiedlicher Lehrveranstaltungseinheiten.

Forschungsmodule:

Nach Absprache können Forschungs- & Entwicklungs- (F&E-) Module im gesamten Studienverlauf belegt werden.

Mobilitätsmodule:

Ab dem zweiten Semester kann alternativ zum bestehenden Lehrangebot, nach individueller Absprache, ein Mobilitätsmodul als Trimester oder Semester an einer ausländischen Hochschule belegt werden.

Zeitliches Modell:

Das Studium kann als Teilzeitstudium absolviert werden.

Anwendungs- oder Forschungsorientierung:

Das Studium ist in der Regel anwendungsorientiert. Werden mehr als 20 ECTS in F&E-Modulen erbracht und ist darüber hinaus die Masterarbeit forschungsorientiert, ist auch das Studium forschungsorientiert. Die Forschungsorientierung wird auf dem Masterprüfungszeugnis ausgewiesen. Die F&E-Module und die Masterarbeit sollten inhaltlich aufeinander aufsetzen.

Zugangsvoraussetzung

Die verbindliche Beschreibung der Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Allgemeinen Master-Prüfungsordnung (AMPO) und der Fachprüfungsordnung.

Die wichtigsten Voraussetzungen sind:
Für den Zugang zum Masterstudium ist der Nachweis über den Abschluss eines berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang (210 ECTS) an einer Fachhochschule, Universität oder gleichgestellten Hochschule nachzuweisen; der Studiengang muss mindestens sechs Theoriesemester beinhalten.
Die fachliche Eignung ist an Hand von einschlägigen, fachlich guten Kenntnissen und Kompetenzen, in der Regel durch einen einschlägigen Studienabschluss, zu belegen.
Die persönliche Eignung setzt ein ausgeprägtes Interesse am gewählten Studiengang voraus und wird durch ein positives Votum der Zulassungskommission festgestellt. Die Zulassungskommission kann ihre Entscheidung auf der Basis eines Auswahlgespräches treffen und die fachliche Eignung bei ihrer Entscheidung berücksichtigen.
Der Prüfungsausschuss kann Studienbewerberinnen bzw. -bewerber, die weniger als 210 ECTS, aber mindestens 180 ECTS nachweisen, unter Auflagen zulassen.
Bewerberinnen bzw. Bewerber, deren Muttersprache nicht Englisch ist, benötigen gute Englisch-Kenntnisse, mindestens auf dem Niveau B2 (oder äquivalent). Bewerberinnen bzw. Bewerber, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, benötigen Deutsch-Kenntnisse, mindestens auf dem Niveau B1 (oder äquivalent).

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