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Steckbrief  Studiengang

Elektrotechnik und Informationstechnik   Steckbrief drucken

PO Version 2013
Abschluss Master of Engineering
Mögliche Schwerpunkte Elektrotechnik, Informationstechnik
Studiengangsart Konsekutiver Studiengang
Studienort/-form Campus Kaiserslautern, Kammgarn / Präsenzstudium
Studienmodell Vollzeitstudium
Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften
Regelstudienzeit 3 Semester
Vorpraktikum nicht erforderlich
Studienbeginn Sommersemester und Wintersemester
Lehrsprache deutsch
Akkreditierung Ja,  ASIIN e.V.
Studienziele
Das generelle Studienziel besteht in einer Vertiefung und Verbreiterung des vorhandenen fachlichen und fachübergreifenden Wissens sowie der methodischen und analytischen Kompe-tenzen im Hinblick auf die nachhaltige Befähigung zur erfolgreichen Ausübung einer anspruchsvollen (auch leitenden) Tätigkeit in Industrie, Wirtschaft und öffentlichem Dienst.
Aufbauend auf dem Bachelorstudiengang Elektrotechnik der Fachhochschule Kaiserslautern mit den Studienschwerpunkten Automatisierungstechnik, Energietechnik, Nachrichtentechnik und Kommunikationssysteme sowie Communications Systems Engineering and Electronics vertieft der konsekutive Masterstudiengang zunächst das vorhandene Wissen in Fächern wie Mathematik, Physik, Numerische Methoden und Theoretischer Elektrotechnik.
Der Studienschwerpunkt Elektrotechnik greift wichtige Entwicklungslinien moderner Energie- und Automatisierungstechnik auf, erweitert und vertieft so die Fach- und Systemkompetenzen in diesem Bereich.
Im Studienschwerpunkt Informationstechnik werden neben der Informationstheorie und dem Systemdesign insbesondere moderne Anwendungen in der Kommunikationstechnik, wie Multi-media¬systemen und dem Mobilfunk gelehrt.
Durch ein breites Angebotsspektrum von Wahlpflichtmodulen besteht die Möglichkeit der individuellen Spezialisierung und Verbreiterung in einem der Schwerpunkte.
Der Master of Engineering qualifiziert für den Zugang zu den Laufbahnen des höheren und gehobenen Dienstes des Bundes und der Länder.
Lernergebnisse

Die Absolventen beider Studienschwerpunkte haben vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in fortgeschrittenen Grundlagen der Mathematik und Naturwissenschaften sowie in fortgeschrittenen ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen im Bereich der Elektro- und Informationstechnik.
Ausgehend von den fachlichen Inhalten ihres jeweiligen Studienschwerpunktes haben sie ihr Wissen und ihre Kompetenzen im fachlichen und überfachlichen Bereich entsprechend ihren individuellen Neigungen erheblich verbreitert und so den Grad ihrer Interdisziplinarität und konkreten Praxisbezogenheit erhöht. Weitere gemeinsame Lernergebnisse findet man weiter unten!

Die spezifischen Lernergebnisse des Studienschwerpunktes Elektrotechnik orientieren sich an aktuell prognostizierbaren Entwicklungen an der Nahtstelle zwischen der Automatisierungs-technik und der elektrischen Energietechnik. Insbesondere befinden sich hier beispielhaft die Elektroantriebe und die Energieversorgungsnetze, einschließlich deren Regelstrategien (einzeln und in Gesamtsicht) in einer dynamischen strukturellen und technologischen Entwicklung.

Die Absolventen im Studienschwerpunkt Elektrotechnik haben vertieftes fachliches Wissen insbesondere im Bereich der intelligenten Antriebe, in ausgewählten Bereichen der Regelungstechnik sowie in der Diagnostik vorwiegend energietechnisch geprägter Systeme.
Ihr vertieftes Wissen in diesem Kernbereich haben sie entsprechend ihren individuellen fachlichen und überfachlichen Neigungen weiter ergänzt und spezialisiert, beispielhaft im Bereich der Smart Grids, der Elektromobilität, der Sicherheitsgerichteten Automatisierungstechnik oder der Anlagenprojektierung.

Die Absolventen dieses Schwerpunktes sind in der Lage, komplexe neue Methoden in Berechnung und Design intelligenter elektrischer Maschinen, im Entwurf anspruchsvoller Regelsysteme und in der Diagnose technischer Systeme bezüglich ihrer Relevanz, Wirksamkeit und Effizienz zu beurteilen und neue Methoden eigenständig zu entwickeln.
Abhängig von der individuellen Spezialisierung innerhalb ihres Studienschwerpunktes, verfügen die Absolventen zudem über weitere entsprechende Kompetenzen, bespielhaft in der praxisgerechten Gestaltung von Fahrzeugtechnologien und Ladekonzepten in der Elektromobilität oder in der praxisgerechten Analyse und Gestaltung des Einflusses einer wesentlich regenerativen Energieversorgung auf das gesamte Energieversorgungssystem.

Des Weiteren sind die Absolventen des Schwerpunktes Elektrotechnik in der Lage, ihre fortgeschrittenen Kenntnisse und Fertigkeiten einzusetzen in Konzeption, Entwicklung und Betrieb komplexer technischer Systeme und Dienstleistungen, beispielhaft im Bereich der erneuerbaren Energien, der Konzeption und Automatisierung elektrisch angetriebener Fahrzeuge und der Energie-versorgungsnetze sowie teilweise auch in der Automatisierungs- und Energietechnik allgemein. Dabei sind sie in der Lage, Aspekte der ökonomischen, ökologischen und sozialen Einbettung der Systeme und Dienstleistungen beurteilen und berücksichtigen zu können.

Die spezifischen Lernergebnisse des Studienschwerpunktes Informationstechnik orientieren sich an aktuellen und prognostizierbaren Entwicklungen im Bereich der Kommunikationssysteme. Insbesondere werden hier die neuen, dynamisch verlaufenden strukturellen und technologischen Entwicklungen beispielhaft getragen vom Zusammenwirken wissenschaftlich fundierter Methodenkompetenz in der Informationstheorie sowie im Systemdesign unter Einschluss digitaler und statistischer Signalverarbeitung.

Die Absolventen im Studienschwerpunkt Informationstechnik haben vertieftes fachliches Wissen im Bereich wichtiger Entwicklungslinien moderner Kommunikationssysteme, insbesondere im Bereich der Informationstheorie, der multimedialen Systeme und der digitalen Signalverarbeitung.
Ihr vertieftes Wissen in diesem Kernbereich haben sie entsprechend ihren individuellen fachlichen und überfachlichen Neigungen weiter ergänzt und spezialisiert, beispielhaft im Bereich der Mobilkommunikation, auf speziellen Gebieten der Nachrichten- und Informationstechnik, in der Hochfrequenztechnik oder im Bereich der Elektromagnetischen Immissionen.

Die Absolventen dieses Schwerpunktes sind in der Lage, komplexe neue Methoden in der Modellierung informationstheoretischer Sachverhalte, im Entwurf digitaler Systeme und in der Analyse von Signalen sowie in der stochastischen Signalverarbeitung in multimedialen Systemen bezüglich ihrer Relevanz, Wirksamkeit und Effizienz zu beurteilen und neue Methoden eigenständig zu entwickeln.
Abhängig von ihrer individuellen Spezialisierung verfügen die Absolventen zudem über weitere entsprechende Kompetenzen, bespielhaft in der Analyse und Präsentation komplexer Zusammen-hänge in der Mobilkommunikation, in der Implementierung und im Test von Systemen unter Echtzeitbedingungen in der Prozesskommunikation, im Entwurf und Design von Schaltungen unter Einschluss des feldtheoretischen Ansatzes in der Hochfrequenztechnik oder in der normgerechten messtechnischen Ermittlung des Immissionsgrades im Bereich der elektromagnetischen Immissionen.

Des Weiteren sind die Absolventen des Schwerpunktes Informationstechnik in der Lage, ihre fortgeschrittenen Kenntnisse und Fertigkeiten einzusetzen in Konzeption, Entwicklung und Betrieb komplexer technischer Systeme und Dienstleistungen im Bereich der technischen Kommunikationssysteme, beispielhaft im Bereich von Mobilfunksystemen verschiedener Generationen, einschließlich G4, in Computernetzen, in der Prozesskommunikation sowie teilweise auch allgemein in nachrichten- und kommunikationstechnisch geprägten Systemen. Dabei sind sie in der Lage, Aspekte der ökonomischen, ökologischen und sozialen Einbettung der Systeme und Dienstleistungen beurteilen und berücksichtigen zu können..

Die Absolventen beider Studienschwerpunkte können selbständig geeignete Methoden entwickeln, um detaillierte Untersuchungen zu technischen Fragestellungen im Bereich ihrer jeweiligen Schwerpunktsetzung entsprechend ihrem Wissensstand zu konzipieren, durchzuführen und auszuwerten.

In den Anwendungsbereichen ihrer jeweiligen Schwerpunktsetzung haben Sie die Befähigung zum wissenschaftlichen Arbeiten, verfügen Sie über personale (übergeordnete) Kompetenzen, wie Kommunikations-, Konfliktlösungs-, Präsentations- und Teamfähigkeit und sind in der Lage Führungsverantwortung in einem von Mensch und Technik geprägten komplexen Umfeld zu übernehmen. Sie sind zudem befähigt zur Übernahme von Verantwortung für wissenschaftliche Beiträge zum Fachwissen und zur Berufspraxis.

Die Befähigung zur qualifizierten Erwerbstätigkeit im beruflichen Umfeld der jeweiligen Schwerpunktsetzung (und zum Teil darüber hinaus) ist gegeben durch die Fähigkeit zur selbständigen, systematischen und zügigen Anwendung und Weiterentwicklung fachlich-wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden (einschließlich deren kritischer Beurteilung) sowie die beschriebenen überfachlichen Kompetenzen für die Lösung von Problemen, für die Durchführung von Untersuchungen und für die Entwicklung von komplexen Systemen und Prozessen.

Besonderheiten

Bei der Einschreibung kann zwischen den beiden Studienschwerpunkten
Elektrotechnik und Informationstechnik gewählt werden.

Das Modulangebot in den einzelnen Modulgruppen des Studienganges richtet sich entweder an die Studierenden beider Schwerpunkte oder ist schwerpunktspezifisch. Es gewährleistet, neben einer fundierten Vertiefung der Grundlagen, den Aufbau einer fachlichen Kernkompetenz im jeweiligen Schwerpunkt. Ein weitreichendes Angebot an Wahlpflichtmodulen ermöglicht zudem die weitere individuelle Spezialisierung sowie die gezielte individuelle Verbreiterung der Kopetenzen im Hinblick auf Interdisziplinarität und Praxisorientiertheit.

Modulgruppe A: gemeinsame Basis-Pflichtmodule [Vertiefung Grundlagen]

Modulgruppe B: spezifische Pflichtmodule [fachliche Kernkompetenz]

Modulgruppe C: spezifische Wahlpflichtmodule [individuelle Spezialisierung]

Modulgruppe D: gemeins. Wahlpflichtmodule [individuelle Verbreiterung]

Absolventen des akkreditierten Masterstudiengangs haben
(a) erweiterte und vertiefte Grundlagen- und Fachkenntnisse, die für wissenschaftlich fundierte Arbeit und für verantwortliches berufliches Handeln grundlegend sind, und zwar in elektrotechnisch und informationstechnisch geprägten Bereichen,
(b) Problemlösungs- und Handlungskompetenzen in:
- komplexen Aufgabenstellungen von Wissenschaft und Anwendung
- der Projektleitung und Personalführung
- der Analyse technologischer Trends und Entwicklungen
- der ökonomischen Kontrolle von Projekten und Prozessen
(c) die Fähigkeit zu eigenverantwortlicher Vertiefung und Vernetzung ihrer Kenntnisse und Erfahrungen,
(d) fundierte Fach- und Methodenkompetenz sowie praktische Berufserfahrung bereits während des Studiums, letztere i.d.R. im Zusammenhang mit der Masterarbeit
(e) erweiterte Qualifikationen in Soft Skills, wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Team- und Projektfähigkeit sowie der Fähigkeit zur Selbstorganisation.

Zugangsvoraussetzung

Die verbindliche Beschreibung der Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Allgemeinen Master-Prüfungsordnung (AMPO) und der Fachprüfungsordnung.

Die wichtigsten Voraussetzungen sind:
Für den Zugang zum Masterstudium ist der Nachweis über den Abschluss eines berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in einem ingenieurwissenschaftlichen Studiengang (210 ECTS) oder einem hiermit inhaltlich verwandten Studiengang an einer Fachhochschule, Universität oder gleichgestellten Hochschule vorzulegen; der Studiengang muss mindestens sechs Theoriesemester beinhalten.
Über die fachliche Eignung jeder einzelnen Bewerberin und jedes einzelnen Bewerbers wird im Rahmen eines Eignungsfeststellungsverfahrens entschieden.
Der Prüfungsausschuss kann Studienbewerberinnen bzw. -bewerber, die weniger als 210 ECTS, aber mindestens 180 ECTS nachweisen, unter Auflagen zulassen.

Studiengangsleitung
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Studierendensekretariat Kaiserslautern
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