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Steckbrief  Studiengang

Mittelstandsökonomie   Steckbrief drucken

PO Version 2013
Abschluss Bachelor of Arts
Studiengangsart Grundständiger Studiengang
Studienort/-form Campus Zweibrücken / Präsenzstudium
Studienmodell Vollzeitstudium
Fachbereich Betriebswirtschaft
Regelstudienzeit 7 Semester
Vorpraktikum nicht erforderlich
Studienbeginn Wintersemester und Sommersemester
Wir empfehlen den Studienbeginn im Wintersemester
Lehrsprache Deutsch
Akkreditierung akkreditiert bis WS 19/20,  FIBAA
Studienziele
Die beruflichen Anforderungen an Hochschulabsolventen, die eine Tätigkeit in mittelständischen Unternehmen aufnehmen, sind eher höher zu veranschlagen als die Anforderungen, die sich den Absolventen in Großunternehmen stellen. In Großunternehmen gibt es häufig längere Einarbeitungsphasen und eine - zumindest in den Anfangspositionen - weitergehende Spezialisierung, sowie einen engeren Tätigkeitsradius, was den Übergang in das Beschäftigungsverhältnis einfacher macht.
Unser Studiengang setzt daher auf ein hohes Niveau in allen Kompetenzbereichen.
Fachkompetenz: Solide Grundkenntnisse über die wichtigsten betriebswirtschaftlichen Funktionsfelder, Kennen lernen von Grundkonzepten zur Gesamtsteuerung von Unternehmen, Kenntnisse über grundlegende Theorien und Modelle der Betriebswirtschaftslehre. Vermittelt wird der Grundkanon betriebswirtschaftlicher Fundamentalkenntnisse eines Hochschulstudiums, wie er in den Fachausschüssen der Hochschullehrerverbände vertreten wird.
Methodenkompetenz: Kenntnis grundlegender betriebswirtschaftlicher Methoden (Informationsinstrumente, Optimierungsmethoden, entscheidungsunterstützende Methoden), Kennen lernen von Anwendungsmöglichkeiten und Grenzen, praktische Einübung der Methoden.
Soziale Kompetenzen: Entwickeln grundlegender Kommunikations-und Teamfähigkeit, wie sie in mittleren Managementpositionen erforderlich sind, sowie von Fähigkeiten zur Führung von Abteilungen und für Projektleiteraufgaben.
Selbstlernkompetenz: Entwickeln der Fähigkeit zur selbständigen Erarbeitung von konzeptionellen Grundlagen, konkreten Informationen und Problemlösungen. Die Studierenden sollen diesbezüglich ein Niveau erreichen, dass es ihnen erlaubt, bei hinreichenden Studienleistungen ein weiterführendes Studium im Master-Bereich erfolgreich zu durchlaufen.
Aus dem Gesamtziel des Studiengangs Mittelstandsökonomie und den Charakteristika mittelständisch geprägter Unternehmen werden die Anforderungen an das Studienangebot bzw. die angestrebte Qualifikation der Graduierten bezüglich Fach-, Methoden-, Sozial-und Selbstlernkompetenz abgeleitet.
Lernergebnisse

 Diese unterschiedlichen Kompetenzbereiche spiegeln sich in der Struktur des Curriculums wider. Das Ziel, fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse (mit Spezialisierung auf mittelständisch geprägte Unternehmen) zu vermitteln, wird mit den Grundlagenmodulen erreicht.
Diese Module vermitteln die fachlichen Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre und benachbarter Disziplinen wie Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht, Mathematik und Informationsmanagements.
In den Vertiefungsmodulen werden die Kenntnisse und Fertigkeiten in den Grundlagenfächern ausgebaut, die für das ganzheitliche Verstehen der wirtschaftlichen Zusammenhänge der Mittelstandsökonomie erforderlich sind.  Diese Module sind:

  • Steuern und Investitionsrechnung
  • Kostenrechnung und Finanzierung (Financial Management)
  • Marketingmanagement
  • Wirtschaftsrecht
  • Internationales Management

Die spezifischen Problemstellungen und Lösungsansätze für kleinere und mittlere Unternehmen stehen im Mittelpunkt der Spezialisierungsmodule:

  • Personalmanagement und Organisation
  • Gründungsmanagement
  • Finanzmanagement
  • Management und Controlling

Diese Module vermitteln die für mittelständisch geprägte Unternehmen notwendigen Schlüsselqualifikationen und fordern die Studierenden zu unternehmerischem Denken, Wahrnehmen von Geschäftschancen, Übernahme von Mitverantwortung und eigenständigem Denken heraus. Sie vermitteln Kenntnisse in den mit Eigentum verbundenen Themen, wie Unternehmensgründung und -finanzierung, persönliche Haftung, Nachfolge und Familieneinfluss. Handlungs-und Praxisorientierung werden durch die hervorgehobene Rolle entsprechender Lehrmethoden, wie z.B. Diskussionen, Gruppenarbeit, Fallbeispiele und Unternehmensplanspiele gefördert. Die Studierenden werden so auf die Übernahme von Fach-und Führungsaufgaben in mittleren und höheren Managementebenen von mittelständischer ( und großer) Unternehmen vorbereitet.
In den speziellen Kompetenzmodulen stehen sowohl fachlich ausgerichtete Kompetenzen als auch persönlichkeitsbildende Schlüsselqualifikationen wie Sozial-und Sprachkompetenzen im Mittelpunkt. Das Modul Vernetztes Denken bettet betriebswirtschaftliche Fallstudien in ein Unternehmensplanspiel ein, das realitätsnah ein Unternehmen simuliert. Es vermittelt die Fähigkeit, betriebliche Abläufe im Zusammenhang zu analysieren, zu beurteilen und Problemlösungen zu erarbeiten
Die Befähigung zu zivilgesellschaftlichem Engagement wird in verschiedenen Modulen durch die Entwicklung eines ethischen Bewusstseins unterstützt, zum Beispiel in:
Einführung in die Lehre von der Unternehmensführung

  • Steuern und Investitionsrechnung
  • Vernetztes Denken
  • International Management & International Economics
  • Wertschöpfungskettenmanagement
  • Projektmanagement
  • Wirtschaft- und Unternehmensethik
Besonderheiten

Die Lernziel/Kompetenzbeschreibungen entstanden unter Berücksichtigung der "Handreichung Modulbeschreibungen Akkreditierung Fachbereich BW"

fhinfo.fh-kl.de/data/sv/Handreichung_Modulbeschreibungen_Akkreditierung_FB_BW_2013_12_10.pdf

Zugangsvoraussetzung
Allgemeine Hochschulreife, Fachhochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung
Studiengangsleitung
+49 631 3724-5259
+49 631 3724-5205
Fachstudienberatung
Vorsitz Prüfungsausschuss
Stundenplanung
Dekanat
+49 631 3724-5201
+49 631 3724-5248
Studierendensekretariat
Studierendensekretariat Zweibrücken
+49 631 3724 5175